Der Ursprung des (Tages)Horoskops

Dass sich immer mehr Menschen für die Tageshoroskope interessieren, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Obwohl Horoskope eine Zeit lang etwas versöhnt waren – sie geraten zunehmend in Mode. Und das nicht ganz unberechtigt. Warum die Zahl der Interessenten für Tageshoroskope in den letzten Jahren angestiegen ist, erfahren Sie in diesem Artikel. Außerdem erfahren Sie, wo und vor allem wann die Horoskope ihren Ursprung hatten. Kurz: In dem folgenden Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Horoskope und speziell Tageshoroskope wissen müssen.

Bis zur Neuzeit im 15./16. Jahrhundert war Astrologie ein zentraler Bestandteil der Wissenschaft. Zur Astrologie zählte auch die Deutung der Sterne. Daher kommt auch das Sprichwort „in den Sternen stehen“. Es bedeutet so viel wie „mal schauen“, oder wenn etwas noch nicht sicher beschlossen ist. Standen die Sterne beispielsweise früher auf Krieg, also den Herrschern günstig, wurde ein Krieg angezettelt.

Durch wissenschaftlich fundierte Erfindungen und Entdeckungen wurde die Wissenschaft der Astrologie jedoch zunehmend vergessen und letzten Endes unter den Teppich gekehrt. Doch einigen Theologen und Astrologen ist es zu verdanken, das die Astrologie nie ganz in Vergessenheit geriet – so wurde auch die Sterndeutung aufrecht erhalten.

Wie wurden die Sterne gedeutet?

Das unterschied sich nicht nur von Kontinent zu Kontinent, sondern auch von Volk zu Volk. Die Chinesen beispielsweise deuteten die Sterne anders als die Indianer. Bei letzteren gab es 12 Sternzeichen, welche auch Tierkreiszeichen oder Totems genannt wurden. Dadurch kam die starke Verbundenheit zur Natur zum Ausdruck.

Bereits die Indianer nutzten die Sterne also, um ihren Lebensstil zu begründen und zum Ausdruck zu bringen.

Doch wie werden Horoskope heute gelesen?

Dass die Sterndeutung schon fast seit dem Anbeginn der Menschheit besteht, sollte nun klar sein. Doch die Tatsache, dass es heute immer noch Tageshoroskop für alle Sternzeichen gibt, lässt schließen, dass es eine moderne Methode gibt, die Horoskope richtig zu lesen. Welche das ist, erfahren Sie im Folgenden.

Heute geschieht dies größtenteils mit einer Software, welche auf die relevanten Daten zurückgreift und exakte Berechnungen durchführt. Zu den relevanten Daten zählen unter Anderem die geografische Länge und Breite sowie die Himmelsmechanik. Unter Himmelsmechanik versteht man einen Part, der die Bewegung astronomischer Objekte aufgrund mathematischer Modellierung oder physikalischen Theorien beschreibt.

Wie Sie merken, ist dieses Thema höchst umfangreich und komplex. Aus diesem Grund überlässt an die Auswertung dieser Daten heute den extrem weit entwickelten Computern, die in der Lage sind, exakte Berechnungen durchzuführen. Folglich kann anhand der genauen Angaben ein Horoskop erstellt werden.

Fazit

Die Vorgehensweise, wie heute ein Horoskop erstellt wird, ist extrem kompliziert und erfordert viel Hintergrund- und Fachwissen. Doch die Historie der Sterne und Horoskope ist beeindruckend lange. Bereits im Jahre 2637 v. Chr. führten die Chinesen erste Deutungen der Sterne durch. Später, hauptsächlich im Mittelalter, wurde das Sterndeuter zu einem Beruf von zentraler Bedeutung für den Alltag. Wie im Artikel beschrieben, wurden Sterndeuter zu komplizierten Entscheidungen hinzugerufen. Viele Entscheidungen wurden anhand der Sterne gefällt, wie zum Beispiel die Entscheidung über Krieg oder Frieden. Astrologie und Sterndeuter waren damals noch angesehen Kategorien der Wissenschaft – dies nahm allerdings mit fortschreiten der Zeit immer mehr ab.

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